Edouard Michael - Edward Michael (1921-2006)

Einen gro§en Komponisten wiederentdecken :

 

 

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Ç Eine ausgezeichnete CD hebt einen gro§en Musiker aus der Vergessenheit È

 Das zweite Leben des EDWARD MICHAEL

 

« Die Musik von Edward Michael, zu sehr vergessen, ist von der Art, die Liebe auf den ersten Blick entstehen lŠsst. Aber die Musikfeen zaubern noch mehr aus dem €rmel: mit einer CD heben sie den Musiker aus der Vergessenheit, die sich Ÿber ihn gelegt hatte. Sie ist signiert von vier Liebhabern seiner Musik: der Pianistin Isabelle Aubier, der Sopranistin Anne Loubris, dem Violinisten Eric MŽlon, dem Cellisten Didier Poskin. (...) 

Hier werden eine seltene Empfindsamkeit und Šu§erste Verfeinerung offen ausgedrŸckt. Es wird einem nicht schwer fallen, diese erstaunlich flie§ende und geschmeidige Komposition zu lieben, deren Harmoniekonzept in des Wortes wahrer Bedeutung genommen werden sollte. »

Emile Rossion - La Libre Belgique 15 mars 1999

 

Isabelle Aubier : eine begeisterte Interpretin

 

Nadia Boulanger :

La valeur de l'attention dans l'art,
Sans attention, on dort,
Un exécutant est au service de l'oeuvre, pas de lui-mme.

(Franais, subtitled English)

 

Bertold Goldschmidt

Survivre ˆ la dictature du dodŽcaphonisme

Deutsch - sous-titrŽ franais

 

Leonard Bernstein

Abandon et retour ˆ la tonalitŽ

English - sous-titrŽ franais

Biographische Elemente :

1921 in England geboren, hat Edward Michael (ƒdouard Micha‘l) seine Kindheit und Jugend in verschiedenen LŠndern des Nahen Ostens verbracht; 18 Jahre alt, hŠlt er sich gerade in London auf, als der Zweite Weltkrieg ausbricht.

Er wird nun zum Bodenpersonal der Royal Air Force eingezogen. Als sie das leidenschaftliche Interesse des jungen Mannes fŸr Musik bemerkt, bringt ihm die Frau eines MilitŠrgeistlichen (selbst Bratschistin), die Grundlagen der Komposition bei, die er sich mit verblŸffender Schnelligkeit aneignet, und prŠsentiert kaum zwei Jahre spŠter in seinem Namen eines seiner Werke bei einem Wettbewerb in London - ein Wettbewerb, den er gewinnt. Dies ermšglicht ihm, sein Werk zu hšren, ein Scherzo fŸr Orchester ("Les Dionysies"), aufgefŸhrt in der Albert Hall vom London Philharmonic Orchestra und dirigiert von John Hollingsworth.

Nach dem Krieg schreibt er sich in der "Guildhall School of Music" ein. Er erhŠlt bald ein erstes Stipendium, um sein Studium der Komposition fortsetzen zu kšnnen, und angesichts seiner guten Resultate ein zweites fŸr Orchesterleitung. Gleichzeitig nimmt er privaten Unterricht in Komposition, zunŠchst bei Bertold Goldschmidt (SchŸler von Hindemith), dann bei Matyas Seiber (SchŸler von Zoltan Kodaly). Au§erdem studiert er Violine bei Max Rostal.

Von 1946 bis 1950 erzielen seine Werke, aufgefŸhrt von der Gesellschaft zur Fšrderung neuer Musik, einen Erfolg nach dem anderen. 1947 bekommt er einen ersten Preis fŸr Orchesterleitung und beginnt eine Karriere als Soloviolinist.

Er gibt zahlreiche Konzerte, in denen er mit gro§em Erfolg die etwa fŸnfunddrei§ig Concertos interpretiert, die er in seinem Repertoire hat, sowie ungefŠhr fŸnfzig Sonaten und mehr als zweihundert andere StŸcke fŸr Violine. Er beginnt bald, in England einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erreichen.

Da ihn die Feinheit der franzšsischen Musik schon immer angezogen hat, entschlie§t er sich 1950, nach Paris zu gehen, um bei Nadia Boulanger zu studieren. Unter ihrer Anleitung arbeitet er zwei Jahre lang intensiv.

Aufgrund schmerzhafter Gesundheitsprobleme ist er gezwungen, zunŠchst seine Karriere als Soloviolinist, sowie die Orchesterleitung aufzugeben. Er widmet sich von nun an ausschlie§lich der Komposition.

Er komponiert zahlreiche Orchesterwerke, unter anderem eine Messe fŸr gemischte Chšre, zwei Streichorchester, Celesta, Harfe, Glockenspiel und Schlaginstrumente.

1954 gewinnt er den Prix Vercelli fŸr einen Psalm fŸr MŠnnerchor. Zwei Jahre spŠter wird dank Nadia Boulanger seine Messe vom Orchester Radio France aufgefŸhrt, dirigiert von Eugne Bigot.

Im folgenden Jahr gewinnt seine "Nocturne" fŸr Flšte und Orchester in den Vereinigten Staaten den Lili-Boulanger-Preis. In der Jury befinden sich unter anderem Igor Strawinsky und Aaron Copland.

Ende 2006 hat er in SŸdfrankreich im Alter von 85 Jahren diese Welt verlassen.

Die Musik von Edward Michael zeigt profunde Kenntnisse der Harmoniegesetze, verbunden mit einer perfekten Meisterung der musikalischen Konstruktion. In allen seinen Werken findet sich ein GefŸhl fŸr Schšnheit, ausgeglichene Proportionen zwischen Melodie, Rhythmus und Harmonie, und Ÿber allem liegt ein geheimnisvoller poetischer und farbiger Ausdruck mit dramatischem Charakter.

Man kann wirklich sagen, dass es sich um eine neue Musik handelt, die, ohne die TonalitŠt zu verlassen, das musikalische Erleben im edelsten Sinne vertieft und erneuert.

 

 

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